Der erste Amerikaner auf dem Mars!!!

•16. Dezember 2008 • 4 Kommentare

Wir haben es geschafft! Durch die schnell fortschreitende Technologie konnte nun der erste Amerikaner zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit den Mars betreten. Ob später sogar Kolonien dort entstehen können steht noch nicht fest.

A big step for humanity

FURT-Konzert am 13.12.2008 in der AWD-Hall Hannover

•15. Dezember 2008 • 6 Kommentare

So, dies wird mein erster Artikel in meinem Blog sein und zum Glück bekomme ich hierfür eine wunderbare Vorlage. Ich brauche im Grunde noch nicht kreativ zu sein, sondern nur das FURT-Konzert, welches am Samstag stattfand, Revue passieren zu lassen.

Wir haben uns den perfekten Tag ausgesucht, um den Zug in Richtung Bremen zu nehmen. Oh Wunder, es war rappelvoll. Der Weihnachtsmarkt und das anstehende Werder-Spiel waren vielleicht der Grund dafür. In Bremen angekommen erstmal raus aus der rollenden Sardinenbüchse und ab zum nächsten Burger King… Für mich war das ein Fehler wie sich später herausstellte, ich hatte schon die ganze Zeit ein flaues Gefühl im Magen. Die anschließende Fahrt nach Hannover konnten wir dann sitzend genießen. Zeit um kurz zu demonstrieren wie gut wir uns doch alle kennen. Alex wollte seine Konzertkarte nicht mehr bei sich tragen. Auf den Rat von Malte, er solle sie doch Lina geben, antwortete er: „Okay… Ähm, wer ist Lina?“ Auch ich hatte von dieser Person noch nie gehört und wunderte mich, warum sich so viele fremde Leute zu mir setzten. „PENIS!!!“ Volker konnte erneut das Penisspiel für sich entscheiden. Derjenige der „Penis“ am lautestens schreit, gewinnt das Spiel und die gesamte Aufmerksamkeit aller anwesenden Personen. Preise gibt es noch nicht, doch ich denke über eine Landesmeisterschaft im nächsten Jahr nach. Die verbleibende Zeit im Zug verbrachte ich damit, jeden über mein zuckendes Auge aufzuklären. Leider zuckte es nie wenn ich es mal demonstrieren wollte. Angeblich ist innere Unruhe oder Vorfreude der Grund dafür. Seit heute nehme ich jedenfalls harte Drogen, um das zu stoppen… Diese Magnesiumtabletten hauen echt rein.

Schließlich erreichten wir die wunderschöne Stadt Hannover. Der Bahnhof und das Stadion gefielen mir zumindest ganz gut. „PENIS!!!“. Ich glaube in diesem Moment war sich jeder Mensch auf dem Bahnhofsgelände unserer Anwesenheit bewusst. Dank guter Stadtkenntnisse von Lina fanden wir auch die AWD-Hall… Mir ist zwar nicht klar warum dieses Ding nicht einfach AWD-Halle heißt, aber Anglizismus ist ja eh out. Ich vergaß zu erwähnen das Gesa ihren 15. Geburtstag hatte und wir vergeblich versuchten, die Kuchenreste irgendwelchen Passanten anzudrehen. Sie endeten dann als zermatschtes Etwas vor der Konzerthalle. Dort hieß es wieder: Warten. Diese Tätigkeit machte eigentlich 70 Prozent des ganzen Tages aus. Wir haben es uns dann zur Aufgabe gemacht, das Penisspiel unter den anderen Wartenden zu verbreiten: „Penis… Penis!!!… PENIS!!!… PEEEENNIIIS!!!!!!!“  „HELGA!!!“  Es kamen Antworten in allen Variationen.

Nach zwei Stunden wurden wir mit Vorfreude und kalten Füßen in die Halle gelassen und sicherten uns einen Platz in den ersten Reihen vor der Bühne. Warten… Das Penisspiel wurde natürlich fortgeführt, wobei ein Mädel (ich weiß nicht ob sie betrunken oder auf anderen Drogen war) es ziemlich auf die Spitze trieb. „FRISS MEINE TAMPONS!!!“  Auch ohne diese Aussage schien sie nicht mehr ganz richtig im Kopf zu sein. Nachdem sich alle aus unerklärlichen Gründen dazu entschlossen haben aufzustehen, waren wir wohl die einzigen, die zwischen einem Pulk von Menschen noch saßen. Dadurch wurden wir auch Opfer zahlreicher Papierkugel-Bombardements, die in regelmäßigen Abständen das Loch in dem wir saßen erreichten. Bei dem Versuch, die Angriffe zu erwiedern trafen wir meist nur ein Mädchen das hinter uns stand. Mich hat es gewundert, dass ich keinen Tritt von ihr abbekommen habe. Anscheinend blieb sie ruhig, trotz einiger Treffer in ihr Gesicht. Hier möchte ich mich nochmal dafür entschuldigen…

Es wurde dunkel. Die Warterei war vorbei und es ging nun los. Die ersten Töne erklangen hinter dem Vorhang, der sich langsam hob. Farin Urlaub und sein Racing Team begannen das Konzert mit der Single „Nichimgriff“, welche von uns schon vorher als Opener benannt wurde. Leider konnte ich den Anfang nicht genießen, da ich kreuz und quer durch die Halle geschoben wurde, unfähig mich zu bewegen. Ich endete dann irgendwo hinten links in der Ecke, wo sich niemand zur Musik bewegte. Vergeblich versuchte ich pogende Menschen zu finden, jeder stand kopfnickend in der Gegend herum, bis mich Alex da rauszog. Im Grunde begann das Konzert erst dann für mich. Alle Lieder die ich live hören wollte wurden gespielt, nur wurde der Versuch, eine Wall of Death aufzubauen ständig von Leuten zerstört, die den Sinn nicht ganz verstanden haben. „Oh, eine freie Fläche, die kann man bestimmt gut zum Pogen benutzen.“ Einige Songs waren gut arrangiert, wie z.B. „Insel“ mit einer tollen Trommelsession am Anfang. Einen dicken Abzug gibt es aber für das Fehlen von „Dusche“ in der Setlist. Ich kann nicht verstehen warum der Song nicht gespielt wurde.  Die Lieder haben dennoch viel Spaß gemacht, man kann es aber nicht mit Die Ärzte vergleichen. Es fehlen einfach Bela und Rod auf der Bühne um richtig gute Unterhaltung zu liefern. Zudem hat Farin auch nicht die Dichte an Hits wie Die Ärzte. Insgesamt war es aber ein gutes Konzert und ein super Geburtstagsgeschenk. Und anders als in „Sonne“ war es doch wie im Film: Farin stirbt zwar nicht, geht aber zum Schluss.

Völlig versifft und durchgeschwitzt saßen wir dann im Van von Linas Eltern auf dem Weg nach Hause. Zwischenzeitlich mussten wir hinter einem Schwertransporter herschleichen. Genug Zeit um über Horst, meinen imaginären Freund zu reden. Er hat einen Melonenkopf, wohnt in einem Zimmer welches ganz in metallic gestrichen ist in Hude auf einer Weide. Nur ich kann ihn sehen, das ist auch der Grund warum er bei jedem Gang über die Straße von einem Auto angefahren wird. Er und ich werden wahrscheinlich Weihnachten zusammen verbringen. Zum Glück sind wir nach einiger Zeit auch angekommen, anscheinend habe ich echt Schlaf gebraucht.